Wie bist du an die Praktikumsstelle gelangt?

Da ich durch Tätigkeiten an meiner Uni einen guten Kontakt zu meinem Dozenten Prof. Dr. Sebastian Scharf habe, habe ich ihn in einem Gespräch nach Kontakten und möglichen Firmen für mein Pflichtpraktikum gefragt. Er nannte mir neben Campari, Danone und BMW die Firma BIESALSKI & COMPANY, für die er als Senior Research Expert tätig ist. Da er nur gutes über dieses Unternehmen sagen konnte, mich der Themenbereich interessierte und er zudem einen guten persönlichen Kontakt zu Alexander Biesalski pflegte, entschied ich mich, mein Glück zu versuchen.

 

Warum hast du dich für B&C entschieden?

Wie erhofft wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, welches ich mit Herrn Biesalski führte. Er ist eine Person die polarisiert und sehr überzeugend reden kann. Ich hatte mich zwar im Vorfeld über die Firma informiert, jedoch waren die Kompetenzbereiche im ersten Moment nicht greifbar und wirkten sehr abstrakt. Er zeigte mir während des eineinhalb stündigen Gesprächs verschiedene Praxisbeispiele und forderte in verschiedenen Fragen mein bereits vorhandenes Wissen heraus. Da ich in dem Bereich Markenmanagement etc. noch nicht gearbeitet hatte, konnte ich einige Fragen nicht zur vollsten Zufriedenheit beantworten. Ich hatte kurzum gesagt ein schlechtes Gefühl und hatte die Stelle bedauerlicherweise gedanklich schon abgehakt. Erstaunlicherweise wendete sich das Blatt und Herr Biesalski bot mir die Stelle an. Meine Motivation, mich in diesen Themenbereich einarbeiten zu wollen, hat wohl überzeugt. Ich war überglücklich, schlief noch eine Nacht darüber und entschied mich dann, das Praktikum für die Zeit von sechs Monaten bei BIESALSKI & COMPANY zu absolvieren, da ich das Gefühl hatte, bei dieser Firma sehr viel zu lernen.

 

Der erste Tag: Kaltes Wasser oder warmer Empfang?

Ich würde sagen, es war eine Mischung aus beidem. Der Empfang am ersten Tag war sehr nett und alle Kollegen erschienen mir sehr sympathisch. Das war ein wichtiges Gefühl für mich, da ich den Großteil der nächsten sechs Monate mit ihnen verbringen durfte.
Trotzdem war es ein Sprung ins kalte Wasser, da ich noch nicht richtig auf meinen Platz saß und schon meine ersten Aufgaben bekomme habe.

 

Was war rückblickend dein schönster Praktikumsmoment und was hat dir eher weniger gut gefallen?

Ich kann nicht wirklich sagen, welcher mein schönster Moment war. Rückblickend kann ich sagen, dass es viele lustige, anstrengende und interessante Momente gab.
In Erinnerung bleiben wird mir auf jeden Fall die Weihnachtsfeier. Obwohl ich alle Kollegen maximal 2,5 Monate kannte war die Stimmung so, als würden wir uns schon Jahre kennen. Das wir danach noch alle zusammen in meinen Stammclub gegangen sind, war das i-Tüpfelchen 😉

 

Was macht man sonst so den ganzen Tag als Praktikant bei B&C?

Es ist eigentlich recht unterschiedlich. Dem Themengebiet von B&C zur Folge verbringt man die meiste Zeit mit Power Point und Excel. Oft müssen die Ergebnisse der Marktforschungen aufbereitet und anschließend in Power Point eingetragen werden.
Andere Aufgaben sind beispielsweise Recherchen über neue Kunden oder das Korrigieren von Präsentationen die dem Kunden bereitgestellt werden.
Je länger man dabei ist, desto größer und verantwortungsvoller werden die Aufgaben. Zum Ende hin, durfte ich eigenständig Sonderanalyse für verschiedene Kunden erstellen. Hierbei musste ich zuerst die benötigten Zahlen aus den Rohdaten herausfiltern und anschließend im Kontext berechnen. Danach wurden die Daten in einen Bericht eingepflegt und mit Diagrammen optisch ansprechend dargestellt. Die Aufgabe meines Betreuers war nur noch, die Zahlen zu interpretieren und Kommentare dazu zu verfassen. Diese Arbeit konnte ich nicht erledigen, da mir hierfür die nötige Erfahrung fehlte.
Da ich in meinem Studium (Sport-, Event- und Medienmanagement) den Umgang mit Bild- und Videobearbeitungssoftware erlernt habe, konnte ich auch hier Aufgaben übernehmen. Dies machte viel Spaß und war eine willkommene Abwechslung zur Zahlenwelt.

 

Froststimmung, Feierabendbier oder gemeinsames Frühstück? Wie eng war die Beziehung zu deinen Kollegen?

Ich würde sagen, dass alles dabei war. War viel zu tun, arbeitete jeder sehr fokussiert. Als der Zeitdruck nicht so hoch war, war die Stimmung sehr freundschaftlich und man hatte immer Zeit Smalltalk in der Kaffeeküche abzuhalten. Auch das Feierabendbier haben wir ab und zu miteinander getrunken. Das war sehr lustig, da die Kollegen hierbei gelassener waren und oft Themen, die nichts mit der Arbeit zu tun hatten, zur Sprache kamen.
In der stressigen Weihnachtszeit schafften wir es sogar einmal, ein gemeinsames Weißwurstfrühstück mit Brez‘n und alkoholfreiem Weißbier zu veranstalten. Grundsätzlich war die Stimmung immer gut, wobei die Stimmung bei der Weihnachtsfeier nichts übertroffen hat 😉

 

Was hast du in deiner Praktikumszeit gelernt?

Eine ganze Menge. Da ich auf dem Gebiet des Markenmanagements etc. nicht sehr versiert war, habe ich erst nach ca. vier Monaten die sachlichen Zusammenhänge verstanden. Ab da lernte ich fachlich gesehen jeden Tag etwas Neues dazu. Persönlich lernte ich ab dem ersten Tag. Vor allem die Genauigkeit beim Arbeiten – welche bei B&C an oberster Stelle steht – musste ich erst einmal lernen. Der erste Monat war hart und ich musste mich wirklich „durchbeißen“. Nach diesem Monat ging es immer besser und ich konnte für mich persönlich immer mehr mitnehmen.
Ich denke ich habe mich in der Zeit sowohl fachlich als auch persönlich einen guten Schritt weiter gebracht und hoffe, die erlernten Fähigkeiten in den folgenden Tätigkeiten einbringen zu können.

 

Gibt es ein Wiedersehen?

Auf jeden Fall. Durch die gute Beziehung zu den Kollegen wird es auf jeden Fall ein Wiedersehen geben. Lustigerweise werde ich direkt im Anschluss ein weiteres Praktikum in einem Start Up beginnen – 300 Meter von BIESALSKI & COMPANY entfernt.

 

Dein Resümee: „Mein Praktikum bei B&C war…“

lehrreich, anstrengend aber immer lustig.

Diesen Artikel bewerten
Leserwertung 4 Bewertungen